Kreativität und KI – ein Workshop über neue Werkzeuge aus der Perspektive eines Künstlers
Die Idee hinter dem Workshop
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer neuen Technologie, sondern mit einer neuen Erfahrung.
Als das iPad auf den Markt kam, war ich als Karikaturist bei einem Event eines großen Kreditkartenunternehmens in München im Einsatz. Das Unternehmen wollte seine Mitarbeitenden mit neuen mobilen Geräten vertraut machen.
Doch statt einer klassischen Schulung entschied man sich für einen anderen Ansatz.
Technologie wurde nicht erklärt. Sie wurde erlebt.
Ich zeichnete Karikaturen auf dem iPad, eine Band spielte Musik auf Tablets, ein DJ arbeitete mit digitalen Tools und verschiedene kreative Stationen luden zum Ausprobieren ein. Die Mitarbeitenden konnten experimentieren, spielen und eigene Ideen entwickeln.
Die Distanz zur Technologie verschwand fast von selbst.
Heute stehen wir wieder an einem ähnlichen Punkt.
Künstliche Intelligenz hält Einzug in viele Arbeitsbereiche. Sie fasziniert, verunsichert und wirft neue Fragen auf. Zwischen Neugier, Skepsis und Überforderung fehlt häufig genau das, was damals so gut funktioniert hat: ein spielerischer, menschlicher Zugang.
Worum geht es in diesem Workshop?
Der Workshop beschäftigt sich mit Veränderung und mit dem Umgang mit neuen Werkzeugen am Beispiel eines kreativen Berufs.
Als Karikaturist arbeite ich seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Technologien. Vom klassischen Papier über digitale Zeichnungen auf dem iPad bis hin zu heutigen Möglichkeiten der KI-Unterstützung.
Dabei hat sich eine Erfahrung immer wieder bestätigt: Neue Werkzeuge werden nicht durch Erklärungen verstanden, sondern durch eigenes Erleben.
Genau darum geht es in diesem Workshop.
Die Teilnehmenden bekommen Einblicke in kreative Arbeitsprozesse, erleben wie sich Werkzeuge verändern und entwickeln ein eigenes Gefühl dafür, wie neue Technologien sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert werden können.
Warum erklärt ein Künstler dieses Thema?
Künstler arbeiten seit jeher mit Werkzeugen, die sich verändern.
Bleistift, Tusche, Grafiktablett, iPad oder heute auch KI-gestützte Anwendungen. Jedes neue Werkzeug verändert den kreativen Prozess ein Stück weit.
Gerade deshalb bietet die Perspektive eines Künstlers einen besonderen Zugang zu diesem Thema. Es geht weniger um Technik und mehr um Fragen wie:
- Wie gehen Menschen mit neuen Möglichkeiten um?
- Wie entstehen Vorbehalte oder Neugier?
- Und wie kann aus Unsicherheit wieder kreative Offenheit werden?
Was erleben die Teilnehmenden?
Der Workshop verbindet Gespräch, Beobachtung und praktische Beispiele aus dem kreativen Alltag.
- Einblicke in kreative Arbeitsprozesse eines Live-Künstlers
- Beispiele für digitale Werkzeuge und KI-Unterstützung
- Live-Zeichnungen und Demonstrationen
- Austausch über Wahrnehmung, Veränderung und neue Arbeitsweisen
Dabei geht es nicht um richtig oder falsch im Umgang mit Technologie. Es geht darum, einen eigenen Blick auf Veränderung zu entwickeln.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
- Ein besseres Verständnis für kreative Prozesse
- Einen entspannteren Blick auf neue Technologien
- Inspiration für den eigenen Umgang mit Veränderungen
- Neue Perspektiven auf Kreativität im digitalen Zeitalter