Der Karikatourist - Die Reise geht weiter

Lange Zeit war mein Rucksack das Symbol meiner Arbeit.
Er stand für all die Wege, die ich gegangen bin. Für die vielen Ausflüge in unterschiedliche Welten der Zeichnung. Für Messen, Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, spontane Begegnungen und für tausende Gesichter, die ich in wenigen Minuten in Linien verwandeln durfte.
Der Rucksack war perfekt für diese Etappen.
Er war leicht. Flexibel. Immer bereit für den nächsten Auftritt, die nächste Idee, das nächste Experiment.
Doch irgendwann merkt man, dass aus vielen kleinen Ausflügen langsam etwas Größeres wird.
Eine Reise.
Und auf einer echten Reise trägt man keinen Rucksack mehr.
Man nimmt einen Koffer.
Der Koffer steht für etwas anderes.
Für Erfahrung. Für Werkzeuge, die sich über viele Jahre angesammelt haben. Für Erinnerungen, Techniken und Stile, die man unterwegs gesammelt hat. Für all das, was einen Künstler ausmacht.
Und jetzt kommt ein neues Kapitel hinzu.
Künstliche Intelligenz.
Ich gehe diesen Weg nicht blind und auch nicht leichtfertig.
Im Gegenteil. Ich verstehe sehr gut, warum viele Menschen dieser Entwicklung mit Skepsis begegnen. Nicht nur in der Kunst. Auch in vielen anderen Berufen.
Neue Technologien haben immer zwei Seiten.
Sie können Möglichkeiten eröffnen, aber sie können auch Unsicherheit auslösen. Besonders dann, wenn man über viele Jahre einen bestimmten Workflow aufgebaut hat und plötzlich alles infrage gestellt wird.
Diese Sorge ist nachvollziehbar.
Deshalb gehe ich diesen Weg nicht als jemand, der sagt:
„Alles Alte ist vorbei.“
Ich gehe ihn eher wie ein Reisender, der neugierig ist.
Ich beobachte.
Ich teste.
Ich wäge ab.
Pro und Contra gehören für mich zu dieser Reise dazu.
Aber eines weiß ich auch:
Wer niemals losläuft, wird niemals herausfinden, wohin ein Weg führen kann.
Und genau deshalb sitze ich jetzt auf diesem Koffer.
Nicht weil ich das Ziel kenne.
Sondern weil ich weiß, dass die Reise begonnen hat.
Nach all den Ausflügen - in die Welt der klassischen Karikatur, der Schnellzeichnerei, der digitalen Illustration und der Live-Events - beginnt jetzt ein neues Abenteuer.
Eine Reise, deren Ziel wir noch gar nicht kennen.
Vielleicht führt sie uns zu neuen Stilrichtungen.
Vielleicht zu Formen der Kunst, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.
Vielleicht entdecken wir unterwegs ganz neue Inseln.
Oder sogar Kontinente, die heute noch nicht einmal auf unserer Karte existieren.
Was ich aber sicher weiß:
Die Reise selbst ist der spannendste Teil.
Und so wie bei jedem guten Abenteuer gilt auch hier:
Niemand weiß, wie lange diese Reise dauern wird.
Und niemand weiß genau, wohin sie uns führen wird.
Aber wir haben immer genug Platz im Koffer.
Platz für neue Ideen.
Für Erfahrungen.
Für Dinge, die wir unterwegs entdecken und mit nach Hause nehmen.
Wie kleine Souvenirs einer Reise.
Manche davon werden vielleicht zu neuen Werkzeugen.
Manche zu neuen Stilen.
Und manche zu Geschichten, die wir erst viel später wirklich verstehen.
Doch genau dafür ist der Koffer da.
Er wächst mit der Reise.
Und so sammeln wir weiter, was uns begegnet.
Schritt für Schritt.
Bild für Bild.
Denn jede große Reise beginnt mit einem einzigen Schritt.
Und diese hier hat gerade erst begonnen.
Der Karikatourist.
Die Reise geht weiter. ✨
Typisch Erol: Zuschauer oder Gestalter?
Manchmal reicht ein einziges Bild, um einen Gedanken auszulösen.
Ich habe einen Bericht gesehen, in dem humanoide Roboter vorgeführt wurden. Technik, Bewegung, Präzision. Menschen stehen daneben und schauen zu. Ein starkes Bild.
Nicht wegen der Technik allein, sondern wegen der Rolle. Zuschauer oder Gestalter.
18 Jahre unterwegs bei Unternehmen
In den letzten 18 Jahren durfte ich viele Firmen auf Messen begleiten oder direkt an ihren Standorten besuchen. Solarfirmen, mittelständische Betriebe, Entwickler, Tüftler. Orte, an denen man sofort merkt, wie viel Know-how hier steckt.
Ich erinnere mich an eine Firma im Schwarzwald. Außen Idylle, Ruhe, Natur. Und innen Hightech, Robotik, Innovation. Genau diese Momente bleiben hängen. Man steht da und denkt: Wahnsinn, was hier alles entsteht.
Der Schwarzwald gilt nicht umsonst als Land der Tüftler. Viele Ideen, viele Patente, viel Erfindergeist. Deutschland war und ist ein starker Wirtschaftsstandort, geprägt von Menschen, die Dinge entwickeln und voranbringen.
Der Gedanke, der hängen bleibt
Vielleicht hat mich deshalb dieses Bild so beschäftigt. Wenn Innovation plötzlich woanders gezeigt wird und man selbst nur noch danebensteht, fühlt sich das seltsam an.
Und genau dieser Gedanke hat mich an meine eigene Arbeit erinnert.
Auch als Künstler kann man irgendwann nur noch zuschauen. Oder man entscheidet sich, neue Werkzeuge frühzeitig kennenzulernen.
Kunst und neue Werkzeuge
Für mich ist KI kein Ersatz für Zeichnen. Die Linie entsteht weiterhin von Hand, direkt auf dem iPad. Aber danach entstehen neue Möglichkeiten, neue Welten, neue Ideen.
Ich sehe das ähnlich wie damals, als digitales Zeichnen langsam Einzug gehalten hat. Wer früh angefangen hat, musste später weniger aufholen.
Je eher man sich einarbeitet, desto natürlicher wird es.
Typisch Erol eben
Am Ende geht es gar nicht um Technik oder große Schlagzeilen. Es geht darum, neugierig zu bleiben und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, statt irgendwann nur noch Zuschauer zu sein.
Ich habe mich entschieden, lieber mitzuspielen.
Und genau daraus entstehen manchmal neue Ideen.
Typisch Erol: Eigentlich wollte ich nur meinen Sohn verabschieden
Manchmal entstehen Ideen genau dann, wenn man gar nicht daran denkt.
Ich hatte gerade meinen Sohn nach Berlin verabschiedet. So ein Moment, bei dem man kurz stehen bleibt, ein bisschen nachdenklich wird und einfach losläuft. Auf dem Rückweg fiel mir ein Plakat auf. Weinmesse.
Eigentlich nur ein kurzer Blick. Aber im Kopf ging sofort etwas los. Typisch Erol.
Eine Idee zwischen Alltag und Heimweg
Wein hat etwas Besonderes. Tradition, Geschichten, Menschen, die mit Leidenschaft dabei sind. Gleichzeitig ist die Branche längst nicht mehr nur klassisch unterwegs. Viel Neues, viel Bewegung, neue Ideen.
Während ich weiterlief, dachte ich plötzlich an meine iPad-Karikaturen und an die KI-Veredelung, mit der ich gerade experimentiere.
Was passiert eigentlich, wenn man eine Karikatur nicht nur zeichnet, sondern sie in eine kleine thematische Welt setzt?
Wieder zu Hause habe ich es ausprobiert. Aus der Zeichnung wurden Figuren, die sich ganz natürlich in eine Weinatmosphäre einfügen. Keine große Fantasy, eher eine ruhige, leicht schelmische Stimmung. So entstanden die ersten „Hüter der Reben“.
Die Zeichnung bleibt das Herzstück
Am Anfang steht immer die Linie. Das direkte Zeichnen, der Moment mit dem Menschen vor mir. Die KI kommt erst danach ins Spiel und erweitert das Bild ein bisschen, ohne die Handschrift zu verändern.
Genau das macht den Reiz aus. Man erkennt die Karikatur, aber es entsteht trotzdem etwas Neues.
Ideen kommen unterwegs
Das Spannende ist, dass solche Gedanken meistens nicht geplant sind. Ein Gespräch, ein Plakat, eine Situation auf der Straße und plötzlich ist da ein neuer Ansatz.
Heute war es die Weinwelt.
Morgen ist es vielleicht etwas ganz anderes.
Typisch Erol eben.
Ein kleiner Ausblick
Vielleicht begegnen wir uns irgendwann auf einer Messe oder einem Event. Dann entsteht aus einer schnellen Zeichnung nicht nur ein Porträt, sondern eine kleine Geschichte, die zu diesem Moment passt.
Früh buchen lohnt sich
Viele Termine werden lange im Voraus geplant.
Darum läuft aktuell weiterhin meine Book & Pay Frühbuchaktion mit 10 % Vorteil auf die Netto-Gage.

Mehr als eine Karikatur – ein gemeinsamer Moment
Live-Karikaturen sind nicht nur ein Bild. Sie entstehen im Moment – wenn Menschen stehen bleiben, lachen und sich einmischen. Während ich zeichne, wird das Publikum Teil des Ganzen. Ideen fliegen durch die Runde, Kollegen kommentieren, Freunde lachen – und plötzlich entsteht etwas, das niemand vorher geplant hat.
Genau das ist das spontane Promptereignis. Nichts über Stunden, sondern als Teil des Ganzen..ein Highlight der Attraktion..

Live zeichnen – Ideen aus der Runde
Ich zeichne ganz klassisch live vor Ort. Die Impulse kommen oft direkt von den Gästen:
- „Mach ihn zum Superhelden!“
- „Jetzt bitte Comic-Stil!“
- „Science-Fiction wäre cool!“
Die Zeichnung bleibt meine Arbeit – aber die Ideen entstehen gemeinsam mit dem Publikum.
Wenn Menschen stehen bleiben
Sobald jemand zuschaut, kommen meist weitere dazu. Gespräche entstehen ganz automatisch, Menschen lachen miteinander und beobachten, wie aus einer Idee Schritt für Schritt eine Karikatur wird.
So wird aus einer Zeichnung oft ein kleiner Treffpunkt auf dem Event.

Stile, die live entstehen
Je nach Stimmung und Wunsch kann sich eine Zeichnung live verändern:
- Comic-Stil
- Cartoon oder Chibi
- klassisch karikierend
- moderne digitale Looks
- spontane Spezialideen
Am Ende bleibt immer eine echte Live-Zeichnung – individuell, spontan und mit Persönlichkeit.
Digital oder klassisch – beides möglich
Ich arbeite digital mit dem iPad oder klassisch auf Papier – je nach Event und Wunsch.
- Digital: direkt teilbar, flexibel und modern.
- Klassisch: Papier oder Bierdeckel mit echtem Live-Charakter.
Die Technik bleibt im Hintergrund. Entscheidend ist der Moment mit den Gästen.

Keine Show – einfach echte Interaktion
Es gibt kein festes Programm und kein starres Konzept. Die besten Situationen entstehen oft ganz von selbst – wenn Stimmung, Publikum und Ideen zusammenkommen.
Was am Ende bleibt
- Entertainment: ein gemeinsamer Live-Moment
- Gespräche: Menschen kommen miteinander ins Kontakt
- Erinnerung: eine hochwertige Live-Karikatur zum Mitnehmen
Passend für
- Firmenfeiern
- Messen & Konferenzen
- Kundenevents
- Hochzeiten
- Networking-Veranstaltungen
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Ein bisschen Technik. Ein bisschen Humor. Vor allem aber: ein Moment, an den man sich erinnert.
Erol – Der Karikatourist
Live-Karikaturen & Entertainment aus Karlsruhe
Buchbar für Events in ganz Deutschland.
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