Als das iPad neu war, gab es viele Zweifel
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich anfing, Karikaturen auf dem iPad zu zeichnen.
Damals hörte ich oft Sätze wie:
„Das ist doch kein richtiges Zeichnen.“
„Papier ist authentischer.“
„Das wird sich nie durchsetzen.“
Heute, Jahre später, sind digitale Karikaturen auf Messen und Firmenevents selbstverständlich geworden. Viele Kunden buchen mich sogar gezielt deshalb, weil die Ergebnisse sofort digital verfügbar sind und weiterverwendet werden können.
Diese Erfahrung hat mir eines gezeigt:
Neue Werkzeuge verändern die Arbeit – aber sie ersetzen nicht den Künstler.
KI ist 2026 in der Mitte der Gesellschaft angekommen
Künstliche Intelligenz ist inzwischen überall.
Unternehmen nutzen sie im Alltag, Kreative experimentieren damit, und immer mehr Menschen kommen ganz selbstverständlich damit in Berührung.
2026 ist wahrscheinlich das Jahr, in dem KI endgültig in der breiten Gesellschaft angekommen ist.
Für mich fühlt sich das erstaunlich vertraut an.
Es erinnert mich sehr an die Zeit, als digitale Zeichentechnik begann, sich durchzusetzen.
KI als Werkzeug – nicht als Ersatz
Ich sehe künstliche Intelligenz nicht als Konkurrenz, sondern als Erweiterung.
Die Grundlage bleibt immer meine Zeichnung, meine Beobachtung, mein Stil und meine Erfahrung aus vielen Jahren auf Events.
KI kann dabei helfen, Varianten zu entwickeln, Stilrichtungen auszubauen oder Anwendungen schneller umzusetzen. Deshalb spreche ich gern von KI-Veredelung – weil etwas Bestehendes weiterentwickelt wird.
Neue Möglichkeiten für Messen und Events
Gerade im Eventbereich entstehen durch diese Kombination spannende Einsatzmöglichkeiten:
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individuelle Profilbilder für Mitarbeiter oder Gäste
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Sticker-Sheets als Giveaways
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Buttons oder kleine Merchandise-Artikel
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personalisierte Erinnerungen für Teilnehmer
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Social-Media-Content direkt vor Ort
Karikaturen werden dadurch nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein praktisches und nachhaltiges Erinnerungsstück.
Warum der Mensch weiterhin entscheidend bleibt
Trotz aller Technik bleibt der wichtigste Moment immer derselbe:
Wenn jemand vor mir sitzt, wir ins Gespräch kommen und die Zeichnung entsteht.
Das Lächeln, die Reaktionen, die kleinen Gespräche – das kann keine Software ersetzen.
Technik kann unterstützen, beschleunigen und erweitern.
Aber die eigentliche Wirkung entsteht immer zwischen Menschen.
Mein Fazit
Ich habe mich nie über die Technik definiert, sondern über das Ergebnis.
Ob Papier, Marker, iPad oder heute KI – entscheidend ist, was am Ende entsteht und wie sehr es Menschen begeistert.
Und wenn ich eines aus den letzten Jahren gelernt habe, dann das:
Die spannendsten Möglichkeiten entstehen oft genau dann, wenn man offen für Neues bleibt.