Der Anfang: Lernen ohne festen Weg
Ich bin Autodidakt. Vielleicht liegt genau darin der Grund, warum ich neuen Technologien bis heute so offen begegne. Ich habe nie mit dem Ziel angefangen, eine bestimmte Technik zu beherrschen. Ich wollte nicht Ölmaler werden, nicht Airbrush-Künstler, nicht Digitalzeichner.
Mich hat immer nur eine Frage interessiert: Wie bekomme ich das, was ich im Kopf sehe, auch wirklich sichtbar?
Das Ergebnis war immer wichtiger als die Technik
Der Weg dorthin war für mich nie festgelegt. Ich habe ausprobiert, experimentiert, verworfen und neu begonnen – nicht aus Spieltrieb, sondern sehr gezielt. Es ging mir immer darum, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Wenn das gelungen ist, war das Werkzeug zweitrangig. Ob Bleistift, Tusche, iPad oder digitale Illustration – entscheidend war immer die Qualität und Klarheit des Bildes am Ende.
Neue Werkzeuge bedeuten neue Möglichkeiten
Diese Haltung hat mir im Laufe der Jahre viele Türen geöffnet. Als digitale Zeichenwerkzeuge aufkamen, war das für mich kein Bruch, sondern eine Erweiterung. Das iPad zum Beispiel hat vieles leichter gemacht und gleichzeitig neue kreative Möglichkeiten geschaffen.
Heute erleben wir eine ähnliche Entwicklung mit Künstlicher Intelligenz. Auch hier geht es nicht darum, eine Technik zu beherrschen, sondern zu verstehen, welche Möglichkeiten entstehen und wie man sie sinnvoll nutzt.
Was sich nie verändert hat
Werkzeuge ändern sich. Technologien kommen und gehen. Was bleibt, ist der Blick für das Wesentliche, die Fähigkeit zu beobachten, zu reduzieren und Entscheidungen zu treffen.
Genau darum geht es auch in meiner Arbeit und in meinen Workshops: nicht um Technik, sondern um Wahrnehmung, Kreativität und die Fähigkeit, Ideen sichtbar zu machen.
Ein Gedanke zum Schluss
Vielleicht ist Offenheit für Neues keine Frage der Technik, sondern der Haltung.
Denn am Ende zählt nicht, womit man arbeitet – sondern was man daraus macht.