Typisch Erol: Ich komme nicht einfach - ich komme an
Karikatourist statt nur Karikaturist und Schnellzeichner
Viele denken, ein Karikaturist oder Schnellzeichner reist an, baut sich auf, zeichnet und fährt wieder nach Hause.
So kann man das machen.
Typisch Erol ist das nicht.
Ich bin oft bewusst früher vor Ort. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich es will.
Ich schaue mir die Location an, gehe ein paar Schritte durch den Raum, nehme die Atmosphäre auf.
Denn genau hier beginnt meine Arbeit, lange bevor die erste Karikatur entsteht.
Beobachten, bevor der erste Strich entsteht
Bevor ich als Karikaturist und Schnellzeichner die erste Linie setze, habe ich oft schon ein Gefühl für die Menschen entwickelt.
Wie sie sich bewegen. Wie sie miteinander umgehen. Wie die Stimmung auf dem Event ist.
Diese kleinen Eindrücke fließen später ganz automatisch in meine Zeichnungen ein.
Es ist ein Unterschied, ob man einfach nur ein Gesicht zeichnet
oder ob man den Menschen dahinter ein Stück weit gespürt hat.
Unterwegs sein gehört für mich dazu
Vielleicht liegt es daran, dass ich das Reisen schon immer mochte.
Neue Städte, neue Orte, neue Begegnungen.
Als Karikaturist auf Events und Messen bin ich viel unterwegs,
nicht nur während des Auftritts, sondern auch davor und danach.
Ein kurzer Spaziergang durch die Umgebung.
Ein erster Eindruck von der Stadt.
Ein Gespräch, das eigentlich nichts mit dem Auftrag zu tun hat – aber trotzdem hängen bleibt.
All das gehört für mich dazu.
Typisch Erol: Karikatourist
Der Begriff „Karikatourist“ ist für mich nicht nur ein Wortspiel.
Er beschreibt ziemlich genau, wie ich als Karikaturist und Schnellzeichner arbeite.
Ich bin nicht einfach ein Künstler, der von Termin zu Termin fährt.
Ich bin jemand, der unterwegs ist und genau dieses Unterwegssein in seine Arbeit mitnimmt.
Das macht jede Veranstaltung ein Stück anders.
Und jede Karikatur ein Stück persönlicher.
Warum man das später spürt
Viele können es nicht direkt benennen, aber sie merken es.
Die Gespräche entstehen leichter.
Die Menschen öffnen sich schneller.
Und die Zeichnungen wirken lebendiger.
Weil sie nicht nur auf einem Foto basieren,
sondern auf einem echten Moment.
Karikaturen entstehen nicht nur am Tisch
Am Ende geht es nicht nur um das Zeichnen.
Es geht um Begegnungen.
Um Atmosphäre.
Um das, was zwischen den Strichen passiert.
Und genau deshalb komme ich nicht einfach nur an.
Typisch Erol eben.