Bierdeckel-Karikaturen beim KSC-Saisonfinale im Wildparkstadion
Saisonfinale, Stadionluft und viele kleine Kunstwerke auf Bierdeckeln
Am Sonntag, den 17. Mai 2026, war ich beim Saisonfinale des Karlsruher SC gegen den VfL Bochum im BBBank Wildpark im Einsatz. Anpfiff war um 15:30 Uhr, das Spiel endete 1:2 aus Sicht des KSC. Für mich spielte sich der besondere Teil des Tages aber nicht nur auf dem Rasen ab, sondern vor allem dort, wo Fußballfans zusammenkommen, warten, reden, lachen und die Atmosphäre eines Spieltags genießen.
Gezeichnet habe ich auf Bierdeckeln: zwei Stunden vor dem Spiel und drei Stunden nach dem Abpfiff. Also genau in diesen Momenten, in denen ein Stadiontag mehr ist als 90 Minuten Fußball. Vor dem Spiel herrschte Vorfreude, Spannung und dieses typische Kribbeln, das man nur rund um ein Heimspiel spürt. Nach dem Spiel war die Stimmung gemischter, aber weiterhin lebendig. Manche kamen direkt vom Stadion, manche blieben noch, andere wollten einfach eine persönliche Erinnerung an diesen letzten Spieltag mitnehmen.
Kleine Fläche, große Wirkung
Bierdeckel-Karikaturen sind für solche Einsätze ideal. Sie sind schnell, direkt und unkompliziert. Kein großer Aufbau, keine langen Wartezeiten, keine Bühne. Ein Bierdeckel, ein Stift, ein Gesicht und ein paar Minuten Konzentration.
Gerade bei Fußballveranstaltungen passt dieses Format besonders gut. Der Bierdeckel gehört ohnehin zur Atmosphäre: Gastronomie, Treffpunkt, Vereinsgefühl, Gespräche. Wenn daraus plötzlich eine kleine Karikatur wird, entsteht ein persönliches Andenken, das viel näher am Moment ist als ein normales Give-away.
Jede Zeichnung war ein kleines Unikat. Mal mit KSC-Schal, mal mit Stadionlaune, mal mit breitem Grinsen, mal mit der typischen Mischung aus Fan-Stolz und Spieltagsnervosität. Genau diese Gesichter machen solche Einsätze aus.
Karikaturen rund um den Spieltag
Das Spiel selbst hatte sportlich seinen eigenen Rahmen. Der VfL Bochum gewann beim Karlsruher SC mit 2:1. Für den KSC war es zugleich der letzte Auftritt unter Trainer Christian Eichner, der den Verein nach über sechs Jahren als Chefcoach verlässt. Vor 32.244 Zuschauern im Wildparkstadion wurde also nicht nur ein Saisonfinale gespielt, sondern auch ein Abschnitt beendet.
Für mich als Karikaturist ist gerade diese Mischung spannend: Sport, Emotion, Abschied, Gewohnheit, Fan-Kultur und Begegnungen. Ich zeichne dabei nicht einfach nur Gesichter. Ich nehme die Stimmung des Tages mit auf. Manchmal reicht ein kleines Detail: ein Schal, eine Kappe, ein müder Blick nach dem Spiel oder ein Spruch, der am Tisch fällt.
Bierdeckel-Karikaturen als Eventidee für Vereine, Firmen und Fanaktionen
Solche Einsätze zeigen sehr schön, warum Bierdeckel-Karikaturen bei Veranstaltungen so gut funktionieren. Sie brauchen wenig Platz, sind mobil einsetzbar und holen die Menschen dort ab, wo sie gerade sind. Ob im Stadionumfeld, bei Firmenfesten, Vereinsjubiläen, Fan-Events, Sommerfesten oder Empfangssituationen: Die Zeichnungen entstehen live, sichtbar und mit direktem Kontakt zum Publikum.
Die Gäste nehmen nicht einfach ein Werbemittel mit, sondern eine Zeichnung von sich selbst. Und meistens bleibt genau das länger liegen als jeder Flyer.
Typisch Erol: mittendrin statt nur daneben
Für mich war dieser Einsatz im Wildparkstadion wieder ein gutes Beispiel dafür, wie lebendig Live-Zeichnen sein kann. Man sitzt nicht abgeschirmt in einer Ecke, sondern ist mitten im Geschehen. Menschen bleiben stehen, schauen zu, lachen, warten auf ihre Zeichnung oder entdecken sich später auf einem kleinen Bierdeckel wieder.
Zwei Stunden vor dem Spiel und drei Stunden danach: Das war ein langer, intensiver und sehr schöner Stadiontag. Mit Fußball, Gesprächen, vielen Gesichtern und einer Menge Bierdeckel-Karikaturen, die jetzt hoffentlich irgendwo auf Schreibtischen, Kühlschränken oder in KSC-Erinnerungskisten weiterleben.